Grillen oder Barbecue?

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Hierzulande versteht man unter Barbeque oft eine lustige Grillparty. Barbecue ist jedoch kein anderes Wort für Grillen. Nein, beides sind sehr unterschiedliche Zubereitungsmethoden. Beim Grillen wird das Fleisch in kurzer Zeit bei hohen Temperaturen, zwischen 300-800°C, und direkter Hitzeabstrahlung gegart.

Barbecue hingegen dauert ungleich länger, mitunter zwischen 2 und 20 Stunden. Dafür liegen die Temperaturen nur bei 100-160°C. Die Hitze wird beim Barbeque indirekt zugeführt. Der Unterschied liegt nicht am Gerät, sondern in der Art der Zubereitung, Sie können also auch auf dem geeigneten Grill "barbequen„ und auf dem Barbequegrill grillen.

Über die Herkunft des Wortes „Barbeque“ gibt es unterschiedliche Theorien: Es kann von den haitianischen Indianern stammen, die ihr Fleisch an einem Spieß neben dem Feuer indirekt garten. Eine weitere Erklärung läßt sich auf das spanische „barbacoa“ oder „barbacias“ zurückführen. So nannten die Ureinwohner Mittelamerikas ihre mit grünem Holz und Erde abgedeckten Kochgruben in denen sie teilweise ganze Tiere in Holzglut garten. In jedem fall liegt die Wiege des Begriffs der karibische Raum. Von dort aus gelangte der Begriff in die Südstaaten Nordamerikas.
In Mittelamerika hat übrigens auch die Hängematte ihren Ursprung...

Das Barbequegrillen ist eine gesunde und schonende Zubereitungsmethode. Die infrarote Strahlung dringt in das Fleisch ein, lässt das Eiweiß gerinnen und verschließt die Poren. In Folge dessen bleibt der Fleischsaft im Innern enthalten. Das schmeckt nicht nur besser, sondern ist zudem auch noch gesund, da er Eiweiß (Energiespender), Phosphate (Gehirnnahrung) und wertvolle Mineralien enthält. Das Grillen ist mithin eine nicht nur lustvolle, sondern auch eine gesunde Art der Ernährung. Zudem geht auf dem Grill zuerst das Fett verloren.

Auf dem Grill richtig zubereitetes Fleisch ist mithin zarter und saftiger als in der Pfanne gebratenes.